Zwei weitere Wochen Distanzunterricht

Infektionslage erlaubt keinen schnellen Übergang zum Präsenzunterricht für Schulen in Brandenburg

Foto peterschreiber.media / stock.adobe.com
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Am morgigen Freitag wird das Kabinett eine neue Eindämmungsverordnung beschließen. Sie enthält auch wichtige Festlegungen für den Schulbereich. Um eine möglichst frühzeitige Information der Betroffenen zu ermöglichen, darunter Eltern und Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräfte, wird die Öffentlichkeit bereits heute unterrichtet. Auch die Landkreise und kreisfreien Städte sind eng eingebunden. Dafür hat die Landesregierung unter Leitung von Ministerpräsident Dietmar Woidke am heutigen späten Nachmittag die geplante neue Verordnung mit den Landräten und Oberbürgermeistern beraten. Der Bildungsbereich hat dabei eine wichtige Rolle gespielt.

Demnach bleibt der Präsenzunterricht weiterhin ausgesetzt und der Distanzunterricht wird um zwei Wochen bis zum 22. Januar verlängert. Ausgenommen bleiben weiterhin die Abschlussklassen und die Förderschulen „geistige Entwicklung“. In der übernächsten Woche (ab dem 18. Januar) soll die Situation neu bewertet und dann entschieden werden, ob es aufgrund eines deutlich gesunkenen Infektionsgeschehens Spielräume für eine Öffnung an Grundschulen für einen Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht in der Woche vor den Winterferien gibt.

Die Krippen und Kindergärten bleiben wie bisher geöffnet. Es wird allerdings an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich zu Hause zu betreuen und für den Zeitraum die Lohnersatzleistungen des Bundes und die Ausweitung der Anspruchsdauer des Kinderkrankengelds zu nutzen. In Abhängigkeit von der lokalen Infektionslage können Kitas jedoch geschlossen werden., wie dies z. B. derzeit für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gilt.

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Werder (Havel), 7.01.2021